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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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PROGNOSEN Wohnen und GHD (Gewerbe, Handel und Dienstleistungen)

Gemeinsamkeiten der beiden Sektoren "Wohnen" und "GHD (Gewerbe, Handel und Dienstleistungen)"

Beide Sektoren haben ein sehr ähnliches Profil.

  • Bezüglich der Klimarelevanz dominiert in beiden Sektoren die Emissionen an CO2-Äquivalenten, die in der Heizungsanlage freigesetzt werden. Durch  
  • Der nächstwichtige Bereich ist der Stromverbauch. Es ist zu erwarten, dass trotz des Einsatzes stromsparender Haushaltsgeräte der persönliche Strombedarf in den kommenden Jahren erheblich zunehmen wird. Zuhause bzw. am Arbeitsplatz aufgeladene Elektroautos und Klimaanlagen (die Wahrscheinlich im Zuge des Klimawandels notwendig werden) werden Treiber des höheren Strombedarfs sein.  

Reduktion der CO2-Äquivalente aus Heizungsanlagen

Die Klimaschädlichkeit verschiedener Heizungssysteme, die fossile Brennstoffe als direkte Heizquelle verwenden, ist grundsätzlich bekannt und wird hier deshalb nicht noch einmal diskutiert. Es soll an dieser Stelle nur noch einmal betont werden, dass auch mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizungsanlagen, die derzeit noch als besonders energiesparend beworben werden, auf längere Sicht (über das Jahr 2030 hinaus) nicht zu einer ausreichenden Reduktion der CO2-Treibhausgase führen und dann in einer weiteren Klimainitiative nochmals ausgetauscht werden müssen. Ob der Staat gewillt ist, auch diesen zweiten Austausch durch finanzielle Anreize zu unterstützen, wird sich zeigen. Sicher erscheint aber aus heutiger Sicht, dass die Steuern auf fossile Brennstoffe massiv zunehmen werden (z.B. CO2-Steuer).
Es kann deshalb nur der zeitnahe Wechsel auf eine strom-betriebene Wärmepumpenheizung, sowie der Anschluß an eine Fernwärmeeinrichtung empfohlen werden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Fernwärme klimagünstig produziert wird, was aber zukünftig in Großanlagen schon gesetzgeberisch vorgeschrieben werden dürfte.

Fernwärme

Eine sehr gute Möglichkeit, die Klimabilanz des Heizungsbetriebs zu reduzieren.
Das ideale Fernwärmesystem nutzt Geothermie und erhöht nicht ausreichende Erdwärme durch hocheffiziente Wärmepumpen so weit, wie es für Hauswärme und Warmwasser notwendig ist.

Obligatorische PV = Photovoltaik ?

Die Stromherstellung unmittelbar am Ort des Verbauchs ist ideal, da dadurch zuweilen auch auf einen Ausbau des Strom-Verteilernetzes "in der Fläche" verzichtet werden kann.

Stromerzeugung durch private Windräder? Private Wasserkraftwerke?

Dort wo es möglich ist, eine feine Sache. Jedoch gibt es viele Hürden, die es jeweils zu überwinden gilt, so dass es sich doch eher um Optionen für Ausnahmefälle (Einsiedlerhof o.ä.) handeln dürfte. Diese Optionen wurden daher in der Modellrechnung nicht berücksichtigt.