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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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Direkte Stromheizung statt Heizung mit fossilien Energieträgern

Die Nutzung von Strom zu direkten Heizzwecken ist in der Regel ausgesprochen ineffizient, weil sowohl bei der Stromproduktion wie auch beim Stromtransport erhebliche Energieverluste auftreten.

  • Stahlproduktion
    Bei der Herstellung von Stahl wird auch sehr viel Alteisen mitverwendet, d.h. eingeschmolzen. Mittel Lichtbogenheizung (bekannt aus dem Schweissen) kann Strom vergleichsweise effizient eingesetzt werden. Aus energetischen Gründen erscheint aber die Nutzung von Wasserstoff als Heizmedium deutlich sinnvoller, weshalb die Stromheizung in der Stahlindustrie auch zukünftig nur für Süezialstähle sinnvoll erscheint.  
  • Glasproduktion
    Das Aufschmelzen von Silikaten und recycletem Alt-/Bruchglas zur Herstellung von Glas kann auch elektrisch erfogen. Der Einsatz von Strom aus unregelmäßig vorhandenen Quellen ist hier sogar besonders interessant, da bei der Glasproduktion typischerweise in einem Batch großere Mengen (mehr als 10 m3) an Flüssigglas erzeugt werden, die dann erst nach und nach zur Herstellung von Glasartikeln abgefüllt werden. Man kann also zu Zeiten eines Überangebots von Strom (z.B. durch Photovoltaik am Mittag) die Glasrohstoffe schnell aufschmelzen und dann für den Rest des Tages das Flüssigglas nach und nach verarbeiten. Dadurch wird der Stromverbrauch dem Stromangebot angepasst.  

Wärmepumpen & Hochtemperatur-(HT)-Wärmepumpen ersetzen fossile Heizungssysteme in der Industrie wie auch in Wohnungen und Gewerbeanlagen

Wärmepumpen für Anwendungen bis ca. 80 Grad C stellen eine etablierte Technologie dar, die u.a. für Heizungsanlagen von Wohn- und Geschäftshäusern bereits etabliert ist.

Durch den Einsatz von bereits warmen Ausgangsmedien (z. B. Geothermie-Warmwasser) oder durch eine Kaskade von mehreren Wärmepumpen hintereinander (erwärmtes Wasser einer ersten Wärmepumpe dient als Medium für die zweite Stufe) sowie durch das Identifizieren geeigneter HT-Wärmeübertragungsmedien innerhalb der Wärmepumpe können seit kurzem auch nutzbare Temperaturen bis 180 Grad C erzielt werden.

Soamit können jetzt die meisten chemischen Prozesse, die meisten temperaturkritischen Prozesse der Nahrungsmittelindustrie (z.B. Koch- und Trocknungsprozesse) sowie diverse Umformprozesse in der verarbeitenden Metall-und Kunstoffindustrie neu mit Wärmepumpen betrieben werden. Dies stell ein großes Potential dar!