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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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-> S. a. unsere "KARTE GEOTHERMIE",
unsere Seite "GEOthermie" sowie
"KLIMAPLAN > Nutzung Geothermie"!

Potential: Geothermie

Im Markgräflerland gibt es eine Reihe von Thermalquellen. Daher liegt es nahe, die Erdenergie aktiv zu nutzen. Bei der näheren Untersuchung (siehe nachfolgende Tabelle) zeigt sich aber, dass die Temperaturen der Quellen mit einer geringen Teuftiefe (Bohrlochtiefe ab Geländeoberfläche) eher gering sind.

Ort Teuftiefe (m) Temperatur (Grad C)
Mooswald I 865 45
Mooswald II 488 30
Bad Krozingen 596 45
Badenweiler I
Römerquelle
12 26
Badenweiler II 201 23
Badenweiler III 505 26
Schliengen I 70 13
Schliengen II 490 29
Liel I 25 19
Liel II 739 35
Bad Bellingen II 650 36
Bad Bellingen III 1194 39


Aus diesen Daten wird sichtbar, dass die Nutzung der Geothermie nur bei größeren Bohrlochtiefen wirtschaftlich sein wird. Andererseits sind tiefere Bohrungen (mehr als 300 m) nicht nur technisch aufwändig und damit teuer, sondern das sich in diesen Tiefen befindliche Wasser enthält in der Regel auch hohe Gehalte an CO2, einem sauren Bestandteil, was zu Korrosion der wasserführenden Anlagenteile führt und somit die Gesamtkosten weiter steigert. Trotzdem erscheint die Geothermie insbesondere längerfristig nicht nur ökologisch, sondern auch kommerziell attraktiv. Die Thermalbäder sowie eine gezielte Geothermieanlage in Riehen (zwischen Lörrach und Basel gelegen) sind der beste Beweis.

Größter gesellschaftlicher Hemmschuh dürfte das Keuper-Quell-Problem darstellen, welches in Staufen zu Bodenanhebungen mit Bergschäden bei Gebäuden in Millionenhöhe führte. Allerdings sind diese Probleme im Grundsatz bekannt und können zusätzlich durch entsprechende (relativ billige) Explorationsbohrungen abgesichert werden. Daraufhin lassen sich techische Vorkehrungen treffen (Betonverfüllungen), um ein Eindringen von Wasser in die Keuper-Schicht zu verhindern.

Das Keuper-Problem

Die Keuper-Schicht enthält hohe Anteile an festen Kalziumsulfat-Salzen in verschiedener chemischer Form, nämlich als wasserfreies Anhydrid (CaSO4), als Halbhydrat (CaSO4 x 0.5 H2O) - auch Hemihydrat oder Bassanit genannt - sowie als Gips (CaSO4 x 2 H2O).

GEOLOGIE: Geologische Kalk-Schichten sind enstanden, als in einem historisch sehr grosser See (Binnenmeer) oder in einer Meeresbucht, durch heisses Klima beständig Wasser verdunstete. Es hatten sich auf dem Grund des Meeres riesige Mengen von Überresten von Muscheln und Korallen angesammelt. Die Schalen der Muscheln sowie die Skelette der Korallen bestehen aus Kalk (CaCO3). Nach und nach sammelten sich riesige Mengen der Überreste der ehemaligen Lebewesen auf dem Boden an. Durch die zunehmende Menge Während das Wasser verdampfte, blieb zuerst wasserfeuchtes Calciumcarbonat (CaCO3 x 2 H2O) als Bodensatz zurück. eintrocknete Historisch entstand die Keuper-Schicht dadurch, dass ein grosser See, der Kalk (CaCO3)

Petrothermie und Hydrothermie

hydrothermische Systeme

Geothermie-Förderung
https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie

EEG
Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit