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Lange Zeit unterschätzt: LÄRM. MACHT. KRANK!

AUSGEWÄHLTER ARTIKEL


Viele Studien zeigen: "Lärm macht krank!"

Zuletzt bearbeitet 17.10.2021 
"DAS GEHÖR IST IMMER WACH!"

Z. B. 20.4.013, Westdeutsches Herzzentrum Essen:
"Krank durch die nahe Straße"

WHO (Welt-Gesundheits-Organisation): Nicht nur Straßenverkehrslärm, sondern auch Flug-, Schienen-, Gewerbe- & Nachbarschaftslärm wirken heute auf uns ein: Wir werden nahezu "rund um die Uhr" beschallt! - haben uns zu einer "lauten Gesellschaft" entwickelt, insbesondere in Ballungsräumen
Lärminduzierte Gesundheitsstörungen sind daher ein viel & vor allem kontrovers diskutiertes Problem, auch weil die pathogene Wirkung von Lärm nicht so einfach zu beurteilen ist wie bei einer Infektionskrankheit, bei der die Ursache-Wirkungs-Beziehungen zeitlich greifbar & z. B. durch einen Erregerbefund nachweisbar sind
Die gesundheitsschädigende Wirkung von Lärm ist, abgesehen von Hörschäden, gewöhnlich ein langer, schwer überblickbarer Prozess, der von zahlreichen anderen "mitwirkenden Faktoren" beeinflusst werden kann. Das Ausmaß der gesundheitlichen Beeinträchtigung einer über Jahre einwirkenden Lärmbelastung im Wohnumfeld kann nur in epidemiologischen Studien abgeschätzt werden
Als Hauptquellen für nächtliche Belästigung in der Studie wurde Straßenverkehrs- & Nachbarschaftslärm genannt. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass Lärm im Wohnumfeld ein Risikofaktor für Herzkreislauferkrankungen ist. Dieses Risiko besteht unabhängig von den einbezogenen Einflussgrößen. In der Gruppe der Erwachsenen (18 - 59) war bei lärmbedingten Schlafstörungen das Risiko für Allergien um 46 , für Herz-Kreislauf-Symptome um 45, für Bluthochdruck um 49 & für Migräne um 56 % signifikant erhöht
Die Ergebnisse zeigen, dass die nächtliche Lärmbelastung hinsichtlich der Gesundheit einen relevanten Einfluss darstellt. "Insbesondere dem nächtlichen Lärm wird immer noch nicht die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet, um gesundheitliche Gefährdungen zu vermeiden", sagt Dr.-Ing. Christian Maschke, Sprecher des Forschungsverbunds & Privatdozent am Institut für Technische Akustik der TU Berlin
Quelle: medizinauskunft.de
* 10.6.2010: "Landkarten des Lärms"...
* rheintalbahn.wordpress.com: "Kein Bock auf Bahnlärm!"
* 21.12.2011: "Es gibt kein Industrieland ohne Nebenwirkungen":
"... der Bürger soll auch Nebenwirkungen wie Lärm akzeptieren."...

* Studienauswertung im Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization/ WHO):
Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung unter Schlafstörungen leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck & Migräne in erheblichem Ausmaß

26.9.012, STEINENSTADT: "Die Bürger wollen mehr Schallschutz"
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