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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
 
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Barrierefreiheit bis 2022 laut Personenbeförderungsgesetz (PBefG) - leider mehr heisse Luft als konkreter Aktion!

In §8 des Personenbeförderungsgesetzes ist festgelegt, dass bis 2022 grundsätzlich sämtlicher öffentlich geförderter Personennahverkehr so ausgebaut sein soll, dass Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen besteht.
Klingt ersteinmal gut .... aber, dann ist doch alles wieder windelweich, denn es heisst weiter: "Die genannte Frist gilt nicht, sofern in dem Nahverkehrsplan Ausnahmen konkret benannt und begründet werden." Mit anderen Worten: Es muss nichts gemacht werden, solange irgendeine schriftliche Begründung eingereicht werden kann. Und der beste Grund sind natürlich immer mangelnde Finanzmittel!
Als Konsequenz gilt die Barrierefreiheit-Regel erst einmal wirklich zwingend nur für komplett neu einzurichtende Haltestellen. Sicher besser als gar nichts. Aber nur wenig besser, denn wirklich neue Haltestellen gibt es kaum in einem Land, dass kaum noch Bevölkerungswachstum aufweist.
Was bedeutet das praktisch?
Die Kommunen sind gefordert, in Eigenverantwortung aktib zu werden!

Neue Konzepte für Busbuchten

Grundsatz 1: Busbuchten innerhalb des städtischen Bereichs sind nur angesagt in Strassen mit Verbindungscharakter zwischen Stadtteilen und hoher Verkehrsdichte oder dort, wo Busse regelmässig längere Halts haben (z.B. Umsteigehaltestellen). Bei verkehrsberuhigten Strassen (Tempo 30) oder untergeordneten Strassen sind Busbuchten grundsätzlich entbehrlich.
Grundsatz 2: Für die bessere Anfahrt von Haltestellen mit Busbuchten sowie zur Sicherung des Gebots von Barrierefreiheit durch einen niveaugleichen Einstieg ohne grössere Lücke zwischen Bahnsteig und Busfussboden sind asymmetrisch konstruierte Busbuchten, auch "Sägezahn-Busbuchten" genannt) den normalen Busbuchten vorzuziehen.

Busbuchten in Müllheim

Entlang der Verbindung Bahnhof - Müllheim - Badenweiler sind Busbuchten notwendig bzw. sinnvoll bei der Haltestelle Verkehrsamt sowie im weiteren Verlaufe der Werderstrasse östlich der katholischen Kirche.
Die Busbuchten der Haltestellen Turnhalle und Amtsgericht hingegen sind überflüssig. Der Bus sollte hier unmittelbar auf dem normalen Strassenstreifen halten. Dies führt zwar dazu, dass nacholgende KFZ ebenfalls anhalten müssen, aber dies stellt im Innenstadtereich wegen der Tempo 30-Zone keine wesentliche Verkehrsbeeinträchtigung dar.