bild  
 
AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
bild bild
Wir im Bild   Flattr this
  Schriftgrösse: klein / normal / gross

-"schutz"?, -"sicherheit"? -"rĂĽckhalt"? -"risikomanagement"? -"vorsorge"?
- In & um MĂĽllheim herum: "Abwasser" ist Rohstoff!

Landes-Umweltministerium BaWĂĽ, um.baden-wuerttemberg.de:
Hochwasserrisikomanagement - Umsetzung vor Ort
- Hochwassergefahrenkarten
- Interaktiv: Überflutungsflächen

Deutsche Vereinigung fĂĽr Wasserwirtschaft, Abwasser & Abfall (DWA), de.dwa.de: Audit Hochwasser - Wie gut sind SIE vorbereitet?

- rp.baden-wuerttemberg.de: Integriertes Rheinprogramm
2.5.013: Zwischen Mondlandschaft und Aue

- Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Von virtuellen zu realen Gewässerrandstreifen,
breisgau-hochschwarzwald.de: Rechtliche Grundlagen zu Gewässerrandstreifen
-- de.wikipedia.org: Gewässerrandstreifen
- Mehr dazu (und anderem): flussbuero-erfurt.de

2018,
10.3., UMKIRCH: Neben der Autobahn wird ein Hochwasserbecken gebaut
26.2., NEUENBURG , DAMALS: RĂĽckbau statt Hochwasserschaden?
12.2., EFRINGEN-KIRCHEN: Rückhalteräume funktionieren wie geplant

2017,
22.11., MÜLLHEIM: HOCHWASSERSCHUTZ? Das Geld wäre besser investiert!
-> 8.11.: "Kahlschlag" am Klemmbach sorgt fĂĽr Ă„rger - Stadt gibt Fehler zu
23.10.: Vor 200 Jahren begann die Begradigung des Oberrheins
8.10.: Deiche oder Polder?
4.5., MĂśLLHEIM: Gute Nachrichten fĂĽr den Hochwasserschutz(?)
- LESERBRIEF: Kann man Berechnungen Glauben schenken?
» mehr lesen ...

"Instream River Training"?

MIT dem Wasser leben, nicht gegen es!
de.wikipedia.org: Instream River Training: Die Kraft des Wassers bleibt im Fluß & richtet sich nicht gegen sein Ufer! 'Harte' Randverbauungen werden weitgehend überflüssig, Artenvielfalt wird gefördert!
ZDF-Beitrag: zdf.de/ZDFmediathek
LÖRRACH, wiesionen.de: "... Lenkbuhnen und Pendelrampen gewährleisten den Hochwasserschutz, verbessern selbst bei geringem Gewässerquerschnitt Strömungsvielfalt, Tiefenvarianz und Habitatqualität, optimieren die Durchgängigkeit des Gewässers in Längsrichtung und sind überdies kostengünstig herzustellen."
Berner Fachhochschule Architektur, Holz & Bau: iub-ag.ch: Ursachenorientierter Flussbau/ Instream River Training










Hochwasser"schutz"?

Der Begriff führt in die Irre: "Schutz" gaukelt eine Sicherheit vor, die es nicht gibt, nicht geben kann. Die Ursachen von Hochwässern sind vielfältig, einfache Antworten gibt es ebensowenig wie anderswo; Forderungen an Behörden sind von billiger Natur, Verantwortung lässt sich nur bedingt delegieren.
Ff. Leitartikel bringt es ganz gut auf den Punkt : "... Um wirklich Platz zu schaffen für überlaufende Flüsse, müsste sich die Politik mit den Landwirten anlegen, den Forstbesitzern, den Schrebergärtnern, deren Häuschen womöglich weg müssten. Sie müsste Bauen am Fluss einschränken, Bodenversiegelung stoppen, sie müsste sich unbeliebt machen & BürgerInnen etwas abverlangen. All das passiert nicht. ...":
8.6.013: Eingeholt von alten Fehlern - Oder: Was hat der Regenwurm im Acker mit der HochwasserVORSORGE zu tun? (Humusreiche, lebendige, nicht so intensiv genutzte (Acker)böden haben eine höhere Wasseraufnahmekapazität) - Stichwort: Gewässerrandstreifen (mit Verbot der Bebauung): Innerorts 5, außerorts 10 m!
8.6.013, SĂ„CKINGEN, Auch dies weist in die Zukunft:
Hochwasser soll beherrschbar werden
de.wikipedia.org: EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie
- Hochwassergefahrenkarte
» mehr lesen ...

Besser: Gelingende, geĂĽbte(!)
HochwasserVORSORGE & -"MANAGEMENT"!

-> starkregengefahr.de: "Starkregen im Einzugsgebiet der Glems"
-> KliStaR: Klimaanpassung durch Stärkung des Wasser- & Bodenrückhalts in Außenbereichen

6.9.012: Warum die Region lernen muss, mit dem Flutrisiko zu leben:
'... Risikokultur statt Sicherheitskultur
... Nicht die Natur dem Menschen, den Menschen der Natur anpassen
... die Bevölkerung, in deren kollektiven Gedächtnis viele Flutkatastrophen verdrängt sind, müsste mehr Informationen über das tatsächliche Hochwasserrisiko erhalten & durch Übungen darauf vorbereitet werden. ...'
» mehr lesen ...

Dezentrale Hochwasservorsorge - Minderung von Klimakrisenfolgen?

4.10.012: Vortrag von Dr. Ing. Klaus Röttcher/ Roettcher Ingenieurconsult (→ download) beim 2. Internationalen DWA-Symposium ("Deutsche Vereinigung fĂĽr Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.") zur Wasserwirtschaft, Wasser Berlin 2009:
* "Maßnahmen in der Landwirtschaft: Pflug-lose Bodenbearbeitung: 1 - 2% Reduzierung von Hochwässern in der Fläche"
* "Dezentrale Rückhalte: Hohe Reduzierung an kleinen Gewässern, da günstiges Verhältnis von Rückhalte- zu Wellenvolumina"
* "Dezentrale Systeme
** sind flexibel erweiter- & umsetzbar durch Vielzahl von EinzelmaĂźnahmen
** können flächig im gesamten Einzugsgebiet eingesetzt werden
** sind als Ganzes auch bei Ausfall einzelner Elemente sicher
** haben einen engen Bezug zwischen MaĂźnahme & zu schĂĽtzendem Bereich
** können die beanspruchte Fläche in der Regel gut mit anderen Nutzungen teilen
** sind flexibel bei der Standortwahl"